Brand · aus Apfel

Apfelbrand

Der Allrounder: am besten als Cuvée aus säurebetonten und süßen Sorten.

12°Brix
40–43 % volTrinkstärke
15–18 °CGärtemperatur

Profil

KategorieBrand
GrundzutatApfel
Reife / ErnteVollreif, September/Oktober; säurebetonte Landsorten mit süßen mischen.
Ausbeute⌀ 10 l (50 % vol) / 100 kg Frucht
Zuckerzusatznicht nötig
Maische-pH2,8–3,2 (Apfel oft zu hoher pH → Säurezugabe)
HefeReinzuchthefe (z. B. Lalvin EC-1118)
Pektinasezwingend (50–300 g / 100 kg) – harte, pektinreiche Zellstruktur
Gärdauer2–3 Wochen
AromaEher neutral – die Kunst liegt im Verschnitt aus Säure und Süße.

Der Schnitt

Der enzymatische Pektin-Abbau setzt Methanol frei – aber schon in der Maische, nicht beim Brennen, und es lässt sich nicht über den Vorlauf wegschneiden. Hebel: saubere, zügig verarbeitete Maische und ein konsequent abgetrennter Nachlauf.

Besonderheiten

  • Pektinase nicht vergessen, sonst zähe Maische und magere Ausbeute.
  • Sortenverschnitt (säurebetont + süß) macht den Charakter.

Quelle: Pischl-Methode (importierte Wissensbasis, ungeprüft)

→ Der Grundprozess im Detail