Brand · aus Williamsbirne

Williamsbrand

Der Estertraum: blumig, parfümiert, unverkennbar nach reifer Birne.

13°Brix
40–43 % volTrinkstärke
max. 18 °C (Aromaschonung)Gärtemperatur

Profil

KategorieBrand
GrundzutatWilliamsbirne
Reife / ErntePflücke knapp vor der Baumreife (Mitte August) und lasse im Lager kontrolliert nachreifen.
Ausbeute⌀ 9 l (50 % vol) / 100 kg Frucht
Zuckerzusatznicht nötig (aromabestimmend ist die Frucht, nicht der Zucker)
Maische-pH2,8–3,2 (Birne hat oft zu hohen pH → Säurezugabe meist zwingend)
HefeReinzuchthefe (z. B. Lalvin EC-1118)
Pektinaseoptional, hilft bei der Ausbeute
Gärdauer2–3 Wochen
ReifungIm Glasballon/Glas einige Monate ruhen lassen; kein Holz, das deckt das Birnenaroma zu.
AromaHochkomplex, esterreich: blütig, parfümiert, typisch Williams.

Der Schnitt

Sauberer Vorlauf-Schnitt; das filigrane Birnenaroma sitzt im frühen Mittellauf – Nachlauf früh abtrennen, sonst kippt die Feinheit.

Besonderheiten

  • Maische ist oxidationsempfindlich – luftdicht arbeiten.
  • Säurezugabe zur pH-Einstellung ist bei Birne fast immer Pflicht.

Quelle: Pischl-Methode (importierte Wissensbasis, ungeprüft)

→ Der Grundprozess im Detail